2. Mai 2013

UNSERE BROTZEIT Bayern

Wusstet ihr…

 

Die Max­hütte (MH),

benan­nt nach dem bay­erischen König Max­i­m­il­ian II. Joseph, war ein tra­di­tion­sre­ich­es Stahlw­erk und ist heute ein Indus­triedenkmal in Sulzbach- Rosen­berg. Zur Blütezeit beschäftigte die Max­hütte über 9.000 Men­schen. Der Konz­ern hat­te Zweig­w­erke in  Max­hütte- Haid­hof und Unter­wellen­born (heute Stahlw­erk Thürin­gen GmbH) und eigene Erz­gruben in Sulzbach-Rosen­berg (Annaschacht bis 1974, Grube Eichel­berg bis 1977) und Auer­bach (Maf­fei bis 1978, Leonie bis 1987).
Die Max­hütte war das let­zte Stahlw­erk Bay­erns mit kon­ven­tionellem  Hochofen, gle­ichzeit­ig das let­zte der Mon­tan­mitbes­tim­mung unter­liegende Unternehmen Bay­erns. Über­re­gion­al bekan­nt war sie in der Arbeit­er­be­we­gung für den jahrzehn­te­lan­gen Kampf der Belegschaft um ihre Arbeit­splätze. Durch Eigen­tums-Beteili­gung des Freis­taates Bay­ern war die Max­hütte auch ein Poli­tikum. Nach zwei Konkursen wurde die Stahlerzeu­gung am 24. Sep­tem­ber 2002 endgültig eingestellt. Das Rohrw­erk Max­hütte mit seinen knapp 400 Beschäftigten pro­duziert jedoch weiter.
Für die ländliche Region in der mit­tleren Oberp­falz, die seit dem Mit­te­lal­ter von Berg­bau und Eisen­erzeu­gung geprägt wurde, waren die bei­den Konkurse der Max­hütte mit den ver­bun­de­nen Ver­lus­ten tausender Arbeit­splätze struk­tur­poli­tis­che Katas­tro­phen. Nach der endgülti­gen Schließung wur­den die Beschäftigten noch bis Mitte 2004 in ein­er Beschäf­ti­gungs­ge­sellschaft aufgefangen.

 

 

Am Mon­tag den 06.05. ab 18h00 bis 22h00

brin­gen wir kleine, kuli­nar­ische Auszüge der bayrischen Küche auf die Teller…

 

 

*Leberknödel­süp­pchen

*Weis­s­wurst mit süssem Senf

*Sem­melknödel

*bayrisches Sauer­kraut

*Käse

*Germknödel mit Vanillesauce

*deftiges Bauern­brot

 

Reservierun­gen erforderlich